Karpaltunnelsyndrom behandeln in Dresden – Nervenschonung durch mikrochirurgische Präzision
Kribbeln, Taubheitsgefühle und nächtliche Schmerzen in der Hand?
Das könnten Anzeichen für ein Karpaltunnelsyndrom sein. Diese weit verbreitete Nerveneinengung im Handgelenk betrifft besonders oft Menschen, die viel am Computer arbeiten oder Handarbeiten ausüben – kann aber jeden treffen.
In unserer Praxis in Dresden sind wir als Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf die schonende Behandlung des Karpaltunnelsyndroms spezialisiert, damit Sie wieder kräftig zupacken und ohne Missempfindungen durch den Alltag gehen können.
Ursachen und Symptome des Karpaltunnelsyndroms
Der Karpaltunnel ist eine tunnelartige Passage im Handgelenk, durch den der Medianusnerv und die Beugesehnen verlaufen. Wird dieser Tunnel durch Gewebeschwellungen, Entzündungen oder Einlagerungen zu eng, wird der Nerv komprimiert.
Typische Beschwerden:
Ursachen können sein:
Wie wir das Karpaltunnelsyndrom behandeln
Anfangs konservativ
In frühen Stadien kann versucht werden, den Nerv durch Schienen und Dehnungstherapie zu entlasten.
Dauerhafte Lösung: die Operation
Bleiben die Beschwerden länger bestehen oder treten bereits Nervenschäden (z. B. Gefühlsstörungen am Daumenballen) auf, ist eine operative Entlastung des Karpaltunnels der beste Weg.
Dabei wird das einengende Band über dem Karpaltunnel, das Retinaculum flexorum, operativ gespalten. Dadurch erhält der Mittelnerv wieder mehr Raum, wodurch sich Schmerzen, Taubheitsgefühle und nächtliche Beschwerden in der Regel deutlich bessern oder vollständig zurückbilden können. Zusätzlich erfolgt eine Retinaculum-Plastik. Dabei wird das gespaltene Band so rekonstruiert bzw. erweitert, dass der Nerv entlastet bleibt und gleichzeitig die natürliche Schutz- und Gleitfunktion im Bereich des Karpaltunnels möglichst erhalten wird. Dieses Vorgehen kann dazu beitragen, ungünstige Narbenzüge und erneute Einengungen zu reduzieren.
Wir empfehlen nach drei Monaten eine erneute Messung der Nervenleitgeschwindigkeit bei Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen.
Bei dieser weit verbreiteten Nerveneinengung im Handgelenk zählt vor allem eines: der absolute Schutz Ihres Mittelnervs (Nervus medianus).
Wieso die mikrochirurgische Karpaltunnel-OP in der Villa Thormeyer sicherer ist
Die Spaltung des einengenden Bandes (Retinaculum flexorum) gehört zu den häufigsten Routineeingriffen. Warum sollten Sie diesen Eingriff dennoch von einem plastischen Mikrochirurgen durchführen lassen?
Präzision unter der Lupenbrille
Der Mittelnerv verläuft oft in individuellen, anatomischen Varianten. Durch das standardmäßige Arbeiten mit starker Vergrößerung (Lupenbrille/ Operationsmikroskop) sehen wir feinste Nervenstrukturen und kleinste Begleitgefäße um ein Vielfaches vergrößert. Das schützt Sie effektiv vor unbeabsichtigten Nervenschäden.
Erfahrung bei Voroperationen (KTS-Rezidiv)
Sind Ihre Beschwerden nach einer früheren Operation wiedergekehrt? Narbengewebe macht Zweit-Eingriffe hochkomplex. Als plastische Chirurgen sind wir darauf spezialisiert, den Nerv mittels mikrochirurgischer Neurolyse millimeterweise und sicher aus dem Narbenbett zu befreien.
Nachhaltigkeit durch Retinaculum-Plastik
Wir durchtrennen das Band nicht nur, sondern rekonstruieren und erweitern es kontrolliert. Diese spezielle Plastik erhält die natürliche Gleitfunktion der Sehnen, verhindert schmerzhafte Vernarbungen und kann das Risiko eines Rückfalls (Rezidiv) senken.
Ablauf der Behandlung, von der OP bis zur Heilung
1. Beratung & Diagnostik
2. Die Operation
Dauer ca. 30–45 Minuten
3. Ihr Zeitplan danach
1–2 Tage
Verband, vorsichtige Fingerbewegungen wichtig
5–7 Tage
Fädenentfernung, Beginn leicht belastbarer Bewegungen
2–3 Wochen
Alltag und Bürotätigkeit meist wieder gut möglich
nach 6–8 Wochen
volle Kraft zurück, Sport & schwere Arbeiten wieder möglich
nach ca. 3–6 Monaten
Feinsensibilität oft vollständig regeneriert
FAQ
häufige Fragen zum Karpaltunnelsyndrom
Nein, in sehr frühen Stadien können Schienen und entzündungshemmende Maßnahmen helfen. Bei länger bestehenden oder zunehmenden Beschwerden ist eine OP jedoch sinnvoll.
Über einen kleinen Schnitt (ca. 2–3 cm) wird das Band, das den Nerv einengt, durchtrennt. Dadurch hat der Medianusnerv wieder mehr Platz.
Im Gegensatz zur „blinden“ Endoskopie bietet der offene Eingriff unter Lupenbrille höchste Sicherheit und direkte Sicht auf den Nerv.
Bei Bürotätigkeit meist 1–2 Wochen, bei körperlicher Arbeit mit schwerem Heben eher 4–6 Wochen.
Je nach Sportart meist nach 6–8 Wochen, wenn die Kraft vollständig zurück ist.
Die Narbe liegt gut versteckt am Handgelenk und ist später meist unauffällig.
Nein, Sie spüren dank örtlicher Betäubung nichts. Danach können leichte Wundschmerzen auftreten, die gut mit Schmerzmitteln behandelbar sind.
Das Kribbeln ist oft direkt nach der OP besser. Wenn der Nerv schon länger eingeengt war, kann die vollständige Erholung 3–6 Monate dauern.
Sehr selten. Meist ist die Entlastung dauerhaft. Durch eine Retinaculum-Plastik wird die Rezidivwahrscheinlichkeit deutlich gesenkt.
Ja, da es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt.
In vielen Fällen nicht unbedingt, wir zeigen Ihnen aber wichtige Übungen für zuhause. Bei länger bestehenden Problemen kann Ergotherapie helfen.
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