Dupuytren’sche Kontraktur in Dresden – wieder bewegliche Finger und mehr Lebensqualität
Eingeschränkte Handfunktion kann das Leben stark beeinträchtigen.
Die Dupuytren’sche Kontraktur ist eine gutartige, aber fortschreitende Erkrankung des Bindegewebes in der Handinnenfläche, die häufig Männer mittleren Alters betrifft. Sie führt dazu, dass sich die Finger (meist Ring- und Kleinfinger) immer stärker in Richtung Handfläche einziehen und sich nicht mehr vollständig strecken lassen. Alltägliche Dinge wie Händeschütteln, das Greifen eines Glases oder das Einstecken der Hand in die Hosentasche können so zum Problem werden.
In unserer Praxis für Hand- und Plastische Chirurgie in Dresden sind Dr. Jörg Rößler und Dr. Tom Herschel auf die Behandlung von Morbus Dupuytren, auch bekannt als Dupuytren’sche Kontraktur, spezialisiert. Wir zählen in Sachsen zu den erfahrensten Ansprechpartnern für komplexe handchirurgische Operationen bei Morbus Dupuytren und behandeln auch anspruchsvolle Befunde mit hoher fachlicher Expertise. Mit schonenden operativen Verfahren stellen wir Beweglichkeit und Funktion Ihrer Hand wieder her.
Ursachen: Warum entsteht eine Dupuytren’sche Kontraktur?
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es handelt sich jedoch um eine erbliche, gutartige Erkrankung des Bindegewebes (Palmarfaszie).
In diesem Gewebe bilden sich Knoten und strangartige Züge, die mit der Zeit zusammenziehen und die Finger in eine Beugestellung zwingen.
Verstärkt wird die Erkrankung oft durch:
Die Erkrankung ist nicht entzündlich und nicht auf Überlastung oder Fehlbelastung zurückzuführen.
Wie wir die Funktion Ihrer Hand wiederherstellen
In frühen Stadien kann manchmal noch abgewartet werden. Sobald jedoch eine Einziehung des Fingers um mehr als ca. 30° vorliegt oder die Handfunktion eingeschränkt ist, empfehlen wir die operative Behandlung.
In unserer Praxis setzen wir auf schonende mikrochirurgische Verfahren:
Ziel ist es, Ihre Hand möglichst dauerhaft beweglich und einsatzfähig zu machen.
Warum Sie Ihren Morbus Dupuytren von einem plastischen Mikrochirurgen operieren lassen sollten
Bei fortgeschrittenen Kontrakturen verlagern sich die sensiblen Fingernerven oft in das Krankheitsgewebe. Unsere mikrochirurgische Ausbildung ermöglicht uns die Präparierung unter dem Operationsmikroskop, was das Risiko von Nervenverletzungen im Vergleich zu klassischen Verfahren minimiert.
Schutz der Gefäß-Nerven-Stränge
Die Dupuytren-Stränge schlängeln sich oft millimeterdicht um die sensiblen digitalis-Nerven und Blutgefäße der Finger. Plastische Chirurgen bringen aus ihrer Hauptausbildung eine jahrelange, tägliche Routine im Umgang mit der Lupe und dem Operationsmikroskop mit, was das Risiko von Nervenverletzungen und postoperativen Taubheitsgefühlen nachweislich minimiert.
Hautlappenplastiken (Z-Plastik)
Ist die Erkrankung so weit fortgeschritten, dass sich die Haut über den Strängen verkürzt hat, reicht ein gerader Schnitt nicht aus. Hier sind plastisch-rekonstruktive Techniken wie die Z-Plastik oder Schwenklappen nötig, um die Haut ohne extreme Spannung zu schließen – eine Paradedisziplin von Dr. Rößler und Dr. Herschel in der Praxis für Hand- und Plastische Chirurgie Dresden.
Ablauf der Behandlung – von der OP bis zur vollständigen Heilung
1. Voruntersuchung & Planung
2. Die Operation
Dauer: ca. 60–90 Minuten
3. Ihr Zeitplan danach
1–3 Tage
Verband, Schonung, regelmäßiges Hochlagern
ab Tag 4–7
Beginn sanfter Bewegungsübungen mit Ergotherapie
2 Wochen
Fädenentfernung, langsamer Aufbau der Beweglichkeit
4–6 Wochen
Hand weitgehend wieder belastbar, Arbeitsfähigkeit oft wieder gegeben
nach 3–6 Monaten
Ergebnis stabil, Narbe weich, volle Beweglichkeit trainiert
Eine gezielte Nachbehandlung mit Ergotherapie ist entscheidend für ein gutes Ergebnis. Wir unterstützen Sie dabei mit individuellen Übungen und Tipps.
FAQ
häufige Fragen zur Dupuytren’schen Kontraktur
Nein. In sehr frühen Stadien kann abgewartet oder minimalinvasiv behandelt werden. Sobald die Finger jedoch spürbar gekrümmt sind, ist eine Operation die beste Lösung.
Während des Eingriffs spüren Sie dank Regionalanästhesie nichts. Danach können vorübergehend leichte Schmerzen auftreten, die gut medikamentös behandelbar sind.
Je nach Beruf und Ausmaß der OP ca. 2–4 Wochen, bei körperlich belastenden Tätigkeiten länger.
Sobald Sie Ihre Hand sicher bewegen können und keine Schienen mehr tragen – meist nach ca. 2–3 Wochen.
Ja, Dupuytren kann wieder auftreten – auch an anderen Fingern. Nach einem erfolgreichen Eingriff haben viele Patienten aber jahrelang Ruhe.
Ja, aber die Schnitte werden so gesetzt, dass sie funktionell und kosmetisch günstig verlaufen. Mit Narbenpflege und Ergotherapie werden sie weich und unauffällig.
Ja, meist können Sie noch am selben Tag nach Hause.
Ja, da es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt.
Sehr wichtig! Physiotherapie/Ergotherapie sorgt dafür, dass die Beweglichkeit langfristig erhalten bleibt.
Eine Schiene kann den Verlauf nicht aufhalten oder rückgängig machen, aber nach der OP helfen Schienen und Übungen, das Ergebnis zu sichern.
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