Handgelenksarthrose – Ursachen, Symptome und Behandlung
Die Handgelenksarthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenkflächen zwischen Speiche, Elle und den Handwurzelknochen. Durch den fortschreitenden Knorpelverschleiß kommt es zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einer nachlassenden Kraft im Handgelenk.
Mit zunehmendem Verlauf kann die Arthrose die alltägliche Funktion der Hand deutlich beeinträchtigen.
Ursachen
Die Ursachen einer Handgelenksarthrose sind vielfältig.
Häufig liegt eine posttraumatische Arthrose vor, also eine Spätfolge nach Verletzungen wie:
Auch chronische Fehlbelastungen, entzündliche Erkrankungen (z. B. Rheuma) oder langjährige Überbeanspruchung können zur Arthrose führen.
Seltener entsteht eine sogenannte idiopathische Arthrose, deren Ursache nicht genau bekannt ist.
Symptome
Typische Beschwerden einer Handgelenksarthrose sind:
Im Spätstadium können die Schmerzen auch in Ruhe auftreten und zu einer deutlichen Funktionseinschränkung führen.
Diagnostik
Die Diagnose wird in der Regel durch eine klinische Untersuchung und Röntgendiagnostik gestellt.
Das Röntgenbild zeigt typische Veränderungen wie Gelenkspaltverschmälerung, Knochenanbauten (Osteophyten)und Sklerosierungen.
In speziellen Fällen kann eine MRT-Untersuchung hilfreich sein, um begleitende Bandverletzungen oder Knorpelschäden zu erkennen.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und den individuellen Beschwerden.
Konservative Therapie
In frühen Stadien können Beschwerden häufig ohne Operation gelindert werden durch:
Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten.
Operative Behandlung
Bei fortgeschrittener Arthrose oder anhaltenden Schmerzen stehen verschiedene operative Verfahren zur Verfügung:
Welches Verfahren geeignet ist, hängt von Alter, Aktivität und individuellen Anforderungen ab.
In der Praxisklinik Villa Thormeyer Dresden werden die Optionen individuell besprochen und das Vorgehen präzise geplant. Die operative Versorgung findet meist im Krankenhaus statt. Hier arbeiten wir eng mit den großen Zentren in Dresden zusammen und übernehmen die Nachbehandlung.
Nachbehandlung und Prognose
Nach einer operativen Versorgung erfolgt eine zeitlich begrenzte Ruhigstellung, gefolgt von einer funktionellen Nachbehandlung unter physiotherapeutischer Anleitung.
Ziel ist es, eine dauerhafte Schmerzlinderung und gute Gebrauchsfähigkeit der Hand zu erreichen.
Bei rechtzeitiger Behandlung kann das Fortschreiten der Arthrose deutlich verlangsamt werden. Die individuelle Prognose wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch dargestellt.
Ablauf einer Behandlung der Handgelenksarthrose
1. Untersuchung & Beratung
2. Die Behandlung
individuell je nach Therapieform
3. Ihr Zeitplan danach
1–7 Tage
Schonung des Handgelenks empfohlen
Schwellung und Belastungsschmerz möglich
in den ersten Wochen
schrittweise Mobilisation
ggf. begleitende Physiotherapie
regelmäßige Verlaufskontrollen
Langzeitergebnis
Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung
endgültiges Ergebnis abhängig vom Krankheitsstadium und Therapieverfahren
FAQ
häufige Fragen zur Handgelenksarthrose
Die Handgelenksarthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der es zum fortschreitenden Abbau des Gelenkknorpels im Handgelenk kommt. Dies führt zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust.
Häufige Ursachen sind frühere Verletzungen (z. B. Speichenbrüche), Fehlstellungen, chronische Überlastung oder altersbedingter Verschleiß. In manchen Fällen entwickelt sich die Arthrose ohne erkennbare Ursache.
Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen, morgendliche Steifigkeit, Kraftverlust sowie eingeschränkte Beweglichkeit. In fortgeschrittenen Stadien können auch Ruheschmerzen auftreten.
Die Diagnose erfolgt durch eine klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT, mit denen das Ausmaß des Gelenkverschleißes beurteilt werden kann.
Je nach Stadium kommen konservative Maßnahmen wie Schmerztherapie, Injektionen oder Physiotherapie infrage. Bei ausgeprägter Arthrose können operative Verfahren notwendig sein.
Nein. In frühen Stadien lassen sich die Beschwerden häufig konservativ lindern. Eine Operation wird erst erwogen, wenn Schmerzen und Funktionseinschränkungen dauerhaft bestehen.
Abhängig vom Befund sind gelenkerhaltende Eingriffe, Teilversteifungen oder eine vollständige Versteifung des Handgelenks möglich. Ziel ist eine deutliche Schmerzreduktion bei möglichst guter Funktion.
Der Eingriff erfolgt unter Betäubung. Postoperativ können Schmerzen auftreten, die in der Regel gut medikamentös behandelbar sind.
Die Heilungsdauer hängt vom gewählten Verfahren ab. In der Regel ist eine mehrwöchige Schonungs- und Rehabilitationsphase erforderlich.
Eine Arthrose ist nicht heilbar. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.
Bei medizinischer Indikation werden die Kosten für Diagnostik und Behandlung in der Regel von der Krankenkasse übernommen.
Behandlung in der Praxisklinik Villa Thormeyer Dresden
In der Praxisklinik Villa Thormeyer Dresden erfolgt die Diagnostik und Therapie der Handgelenksarthrose durch erfahrene Fachärzte Plastische Chirurgie.
Dank modernster Untersuchungs- und Operationsverfahren können wir individuell angepasste, funktionserhaltende Therapien anbieten – von konservativ bis operativ.
Vereinbaren Sie einen Termin zur handchirurgischen Untersuchung und Beratung.